Alle Artikel in: Mosel

Am Beginn der Moselsteig-Etappe 17 fällt der blick durch grüne Weinranken auf Burg Beilstein unter strahlend blauem Himmel.

Auf der Moselsteig-Etappe 18 von Beilstein nach Cochem

Moselsteig-Etappe 18: Wenn’s von allem ein bisschen mehr sein darf! Eine Anmerkung zu Beginn: Diese Etappe des Moselsteigs birgt einige recht anspruchsvolle Passagen. Dafür entschädigt sie wiederum mit großartigen Ausblicken. Disclaimer: Mosellandtouristik GmbH in Bernkastel-Kues hat mir auf meine Anfrage zwei Übernachtungen in Cochem bezahlt. Dies habe ich dankend angenommen. Es hat aber meinen Bericht in keiner Weise beeinflusst. Besonders schön ist diese Tour zu Beginn des Frühlings. Denn von Anfang bis Mitte April stehen die Pfirsichbäume des Roten Mosel-Weinbergpfirsichs in voller Blüte. Tausende der kleinwüchsigen Pfirsichbäume verwandeln im April das Moseltal und hier vor allem auch die Region um Cochem in ein einzigartiges Blütenmeer.  Gut zu wissen: Die kleinen Früchte werden zu hervorragenden Likören oder feinfruchtigen Bränden verarbeitet, die man nach der Wanderung direkt beim Winzer oder in einem der Weinlokale probieren kann. Aber Vorsicht, schmeckt leider geil. Da ich in Cochem übernachte, muss ich zunächst mal nach Beilstein kommen. Da ich mit dem ÖPNV unterwegs bin, führt mich mein erster Weg zum Cochemer Bahnhof – ein imposanter alter Bau, mächtig beeindruckend, aber eins fällt sofort auf: …

Hier steht ein Bild mit dem Ttiel: Die ganze Schönheit der Ehrbachklamm erschließt sich nur dem, der sich ganz in Ruhe darauf einlässt (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Die Ehrbachklamm, ein Grund mehr, den Hunsrück zu lieben

Disclaimer: Hunsrück-Touristik hat mein Wochenende unterstützt und mir für zwei Nächte eine Unterkunft in Morshausen besorgt und bezahlt. Mein Urteil über diese Wanderung und die Schönheit der Natur im Vorderen Hunsrück sind von dieser Unterstützung nicht beeinflusst. Ich habe das Glück gefunden – im Hunsrück in der Ehrbachklamm Eines vorweg: Die Ehrbachklamm ist eine der wildromantischsten Wegstrecken, die ich in deutschen Mittelgebirgen je gelaufen bin. Aber eins nach dem anderen. Seit Langem will ich schon den Vorderen Hunsrück – in diesem Fall das sogenannte Rhein-Mosel-Dreieck – erwandern. Als Sohn des Hunsrücks, der auch alle Schattenseiten seiner Heimat kennengelernt hat, bin ich fasziniert von der Entwicklung dieser Region im Bezug auf das Wandern. Aber nicht nur davon. Aber ich greife vor. Also der Reihe nach. Ich wollte unbedingt mal den ÖPNV im Vorderen Hunsrück testen. Ich fahre mit der Bahn von Köln bis Koblenz. In Koblenz muss ich den Bus nehmen nach Emmelshausen. Es gibt zwar hier auch in Emmelshausen einen Bahnhof, aber die Verbindung mit dem Bus war in diesem Fall vom Timing her ziemlich ideal. Der …

Hunrsück, Geierlay-Hängebrücke,

Geyerlay-Hängebrücke – Hunsrück im kollektiven Höhenrausch

Geierlay: Die längste Hängeseilbrücke nördlich der Alpen am 3. Oktober 2015 im Hunsrück feierlich eröffnet. Die Geierlay – längste Hängeseilbrücke Deutschlands –  rief, alle kamen: Die Anspannung vor dem großen Tag war gewaltig. Die Anstrengungen, die man in der Hunsrück-Gemeinde Mörsdorf unternommen hat, um dieses vor 10 Jahren als Vision entstandene Projekt Wirklichkeit werden zu lassen, waren noch viel gewaltiger.

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Eindrücklich auch bei wenig Wasser: der Wasserall der Wilden Endert

Wilde Endert – von Kaisersesch nach Cochem

Wilde Endert – was für ein Name für einen kleinen Eifelbach. Ich könnte die Tour durch das Tal der Wilden Endert auch von Maria Martental aus starten, aber Kaisersesch liegt verkehrsgünstiger. Dass mir aber gerade auf dem Wegstück von Kaisersesch nach Maria Martental ein besonderes Erlebnis zuteil wird, das kann ich beim Start noch nicht ahnen. Schon die Zugfahrt von Andernach nach Kaisersesch ist ein Erlebnis. Sie führt durch recht unterschiedliche Landschaften. Da sind zum einen die Abbau- und Verarbeitungsgebiete der Steineverarbeitenden Industrie etwa bei Plaidt, Kruft oder Mendig. Dann gibt es Streckenabschnitte, wie den durch das grüne Tal zwischen Monreal und Urmersbach, das mangels Straße keinen Autoverkehr kennt. Im wilden Westen Deutschlands Das erinnert mich – ich weiß nicht warum – an den Wilden Westen, in dem die Eisenbahn das erste Transportmittel war, das neue Landstriche erschloss. Es geht durch so unterschiedliche Eifelstädte wie Mayen und Monreal, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Mayen umgeben von großen, hässlichen Gewerbegebieten, Monreal, das beinahe mittelalterliche Städtchen, mit seinen denkmalgeschützten Fachwerkensembles, eingezwängt in das enge Tal der Elz. …

Hier steht ein Bild mit dem Title: Der Hunsrück zeigt sich von seiner schönsten Seite (Foto: Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig)

Das Ziel aller Sehnsüchte: der Wandermarathon auf dem Saar-Hunsrück-Steig 2016

… und weitere Wanderevents in Rheinland-Pfalz Wandermarathon auf dem Saar-Hunrsück-Steig? Ich gestehe, ich habe ziemlich gefaulenzt in diesem Winter. Der ja kein Winter war, zumindest hier bei uns im Rheinland. Aber jetzt hat mich das Wanderfieber wieder gepackt. Und es drängt mich nach draußen. Dazu passend habe ich auch den Entschluss gefasst, wieder regelmäßig geführte Wanderungen in Eifel, Hunsrück, Ahrtal und überhaupt im gesamten Rheinland anzubieten. Die Zeit des Winterschlafes ist vorbei Und kaum ist der Entschluss gefasst, bekomme ich auch Einladungen bzw. Bestätigungen, dass ich zu großen Wanderevents (was für ein hässliches Wort) eingeladen bin. Die erste große Veranstaltung, an der ich dieses Jahr allerdings nicht teilnehme, ist die 24-Std.-Wanderung in Bernkastel-Kues. Sie findet am 23./24. April statt. Gerade sind die beiden Streckenführungen für die Tag- und für die Nachtroute bekanntgegeben worden. Aber unsere WanderReporterin Daniela wird uns sicher davon berichten. Und wie geht es weiter? Im Juni folgt dann das diesjährige #bloggerwandern Rheinland-Pfalz. Es geht nach Bad Marienberg im Westerwald und hier bin ich dann dabei. Das ist sicher. Was heißt #bloggerwandern? 20 Leute, meist Wander- oder …

Hier steht ein Foto mit dem Titel: Ein Blick in die schwindelerregende Tiefe (Foto: Britta Verhaag)

Nach der Eröffnung der Geyerlay-Hängebrücke: Adrenalin langsam ausschleichen!

Geierlay-Hängebrücke und Skywalk: Was will der Wanderer mehr? Vom Nervenkitzel und Abgründen Die Eröffnung der Geierlay-Hängebrücke war geschafft. Sie ist in einem Extra-Artikel beschrieben. Was kann man nach so einer Adrenalin-Überdosis im Hunsrück noch anstellen? Nun für den nächsten Tag ist noch eine Vitaltour bei Langenlonsheim angesagt. Aber auch der Samstag ist noch jung. Skywalk? Ein Skywalk! Was hält uns noch? Meine Schwester (die beste Schwester der Welt) erwähnt fast beiläufig, dass wir ja auf der Fahrt von Kastellaun runter zur Nahe in Hochstetten-Dhaun vorbeikommen. Da könnten wir uns doch den dortigen Skywalt anschauen. Skywalk? Das erinnert an faszinierende Glasbrücken über schwindelerregenden Abgründen. USA und China fallen mir ein. Mir ist, als hätte ich auch schon vom Skywalk an der Nahe gehört oder gelesen. Die Fahrt quer durch den Hunsrück ist traumhaft, genau wie das Wetter. Die kurvenreichen Landstraßen wären auch wunderbar mit dem Motorrad zu fahren. Aber jetzt haben wir halt einen VW-Bus unterm Hintern, das ist fast genauso schön. Ich liebe diese Autos. Noch ist alles grün, die ersten Farben zeigen sich aber …