Alle Artikel in: Traumpfade

Hier steht ein Foto mit dem Titel: Das Rot des Klatschmohns bestimmt das Bild auf dem folgenden Wegstück (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Wandern auf dem Traumpfad Höhlen- und Schluchtensteig

Wandern auf dem Traumpfad Höhlen- und Schluchtensteig, das bedeutet: aus dem Brohltal durch die Wolfsschlucht hinaus auf die Höhen rund um Kell und dann wieder hinab in das üppige Grün der Täler und Wälder rund um Brohl Spuren einer Katastrophe Endlich mal wieder eine Tour mit Freuden. Wir treffen uns in Tönisstein an der Gaststätte Jägerheim, die leider ihren Betrieb eingestellt hat. Unmittelbar nach dem Start stehen wir schon in den Trasshöhlen. Es ist ein Blick in 11000 Jahre Erdgeschichte, erdgeschichtlich eine relativ kurze Zeitspanne, die aber im Brohltal ganz entscheidende Spuren hinterlassen hat. Damals kam es zur letzten großen Vulkaneruption des Lacher See-Vulkans. Die seinerzeit in die Luft geblasene Eruptionswolke aus Wasser, Asche, wurde nicht hoch hinaus in die Luft geschleudert, sondern raste wie wie eine gigantische Flutwelle das Glees- und das Brohltal hinab. Sie erstickte alles Leben mit einer teilweise bis zu 60 Meter hohen Schicht. Dieses weiche Gestein entdeckten schon die Römer als Baustoff, der aber auch noch bis ins 20 Jahrhundert abgebaut wurde. Die Trasshöhlen sind alleine schon einen Besuch wert. Mit …

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Irgendwann muss ich diesen verzauberten Ort aber auch wieder verlassen (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Traumpfad Vier-Berge-Tour – ein bisschen Schwindel darf sein.

Warum Traumpfad Vier-Berge-Tour? Vier Tage – vier Gipfel – so heißt es jährlich einmal im Ahrtal. Wem vier Tage zu lange dauern, dem sei der Traumpfad Vier-Berge-Tour ans Herz gelegt. Da gibt es vier Berge an einem halben Tag – vier ehemalige Vulkane, um genauer zu sein. Dass da auch ein wenig Hochstapelei mit im Spiel ist, sei hier schon mal verraten. Abwechslung garantiert Es gibt viele Traumpfade, es gibt viele Premium-Wanderwege, aber so abwechslungsreich wie diese Tour habe ich noch selten eine erlebt. Ich muss dazu anmerken, dass ich sie verkehrt rum gelaufen bin, also nicht wie auf der Traumpfad-Website empfohlen, sondern in entgegengesetzter Richtung. Das hat den Vorteil, dass man gerade an heißen Tagen das lange letzte Stück fast nur im Schatten des mächtigen Buchenwaldes läuft. Ich starte am Parkplatz Erlenmühle. Von hier zum eigentlichen Start der Tour sind es noch einmal 700 Meter Zuweg. Anfangs auf einem schmalen Asphaltsträßchen, vorbei an der alten Erlenmühle, geht es schließlich auf den letzten 500 Metern auf einem schmalen Waldpfad direkt neben dem parallel laufenden Wirtschaftsweg …