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Traumpfad Vier-Berge-Tour – ein bisschen Schwindel darf sein.

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Irgendwann muss ich diesen verzauberten Ort aber auch wieder verlassen (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Warum Traumpfad Vier-Berge-Tour? Vier Tage – vier Gipfel – so heißt es jährlich einmal im Ahrtal. Wem vier Tage zu lange dauern, dem sei der Traumpfad Vier-Berge-Tour ans Herz gelegt. Da gibt es vier Berge an einem halben Tag – vier ehemalige Vulkane, um genauer zu sein. Dass da auch ein wenig Hochstapelei mit im Spiel ist, sei hier schon mal verraten.

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Das Wasser der Quelle im Erlen-Brunnen ist ein eisenhaltiger Säuerling (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Das Wasser der Quelle im Erlen-Brunnen ist ein eisenhaltiger Säuerling (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Abwechslung garantiert

Es gibt viele Traumpfade, es gibt viele Premium-Wanderwege, aber so abwechslungsreich wie diese Tour habe ich noch selten eine erlebt. Ich muss dazu anmerken, dass ich sie verkehrt rum gelaufen bin, also nicht wie auf der Traumpfad-Website empfohlen, sondern in entgegengesetzter Richtung. Das hat den Vorteil, dass man gerade an heißen Tagen das lange letzte Stück fast nur im Schatten des mächtigen Buchenwaldes läuft.

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Wilde Wiesenblumen gab es überall am Wegesrand (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Wilde Wiesenblumen gab es überall am Wegesrand (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Ich starte am Parkplatz Erlenmühle. Von hier zum eigentlichen Start der Tour sind es noch einmal 700 Meter Zuweg. Anfangs auf einem schmalen Asphaltsträßchen, vorbei an der alten Erlenmühle, geht es schließlich auf den letzten 500 Metern auf einem schmalen Waldpfad direkt neben dem parallel laufenden Wirtschaftsweg bis zum Erlenbrunnen. Warum man hier einen Pfad unmittelbar neben den Wirtschaftsweg in den Wald geschlagen hat, erschließt sich mir nicht. Vielleicht handelt sich um einen alten Pfad, der schon länger existiert. Mich erinnert dies ein wenig an das Bemühen bei anderen Premiumwegen, so viel wie möglich an Naturpfaden in den Verlauf zu integrieren. Das in meinen Augen unsinnige Bemühen, dabei parallel laufende Forstwege zu ignorieren, habe ich auch schon bei anderen Premiumwegen kritisiert.

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Keine weiteren Wermutstropfen

Aber dies soll der einzige Wermutstropfen bleiben, der Rest der Tour hat mich vollkommen für diesen Traumpfad eingenommen. Am Erlenbrunnen, der Quellfassung eines eisenhaltigen Säuerlings, schütte ich mein mitgebrachtes Wasser aus und fülle die Flasche mit Quellwasser. Jetzt kann es losgehen. Rechts vom Brunnen geht es über einen Holzplankensteg durch das leicht versumpfte Wiesengelände. Es erinnert mich ein wenig an die Morastwanderungen der letzten Wochenenden. Aber der Steg ist nicht allzu lang, er führt mich noch über den schmalen Kellbach, dann geht es auf Stufen bergauf, über einen Querweg hinweg, auf schmalem Wiesenpfad weiter und schließlich in einen hohen Buchenwald hinein.

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Felsklippen zeugen schon zu Beginn des Weges von der Natur des Traumpfades (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Felsklippen zeugen schon zu Beginn des Weges von der Natur des Traumpfades (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Die Wegauszeichnung ist vorbildlich. Im Bereich von Abzweigungen finden sich in aller Regel drei Wegmarkierungen – eine kurz vor dem Abzweig, dann im Abzweig und eine Markierung kurz dahinter, so dass ich mir immer sicher sein kann, den rechten Weg genommen zu haben.

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Die Markierungen im Wald sind immer eindeutig. Verlaufen unmöglich (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Die Markierungen im Wald sind immer eindeutig. Verlaufen unmöglich (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Das zweite Thema dieser Tour ist neben den Bergen der Stein, Steine in vielerlei Ausprägungen, sei es in ehemaligen Steinbrüchen oder in natürlichen Aufschlüssen lassen mich wünschen, ich hätte bei dieser Tour mal wieder einen Geologen dabei gehabt.

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Buchenhochwald – der deutscheste aller Wälder (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Buchenhochwald – der deutscheste aller Wälder (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Auf Pfaden geht es meist bergan, sie wechseln ab mit Forstwegen, die mit weniger Steigung in der Regel parallel zum Hang verlaufen. Eine gut gemachte abwechslungsreiche Variante, für die ich dankbar bin, steckt mir doch noch ein anstrengender Wandermarathon vom letzten Wochenende in den Knochen.

Der Weg bleibt lange Zeit im hochstämmigen Buchenwald. Unterwegs begegne ich mächtig beeindruckenden Baumgestalten.

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Ein ganz besonders beeindruckends Baumexemplar (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Ein ganz besonders beeindruckends Baumexemplar (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Die Legende lebt

Schließlich erreiche ich einen Wegweiser »Genovevahöhle«. Wieder einmal geht es ein Stück steiler bergauf, schließlich mündet der Pfad in einem Gewirr von Steinen, eine aus dem Waldboden herausragende Klippe, die nicht nur eine, sondern sogar zwei halboffene – mehr Unterstände als richtige Höhlen beherbergt. Vor Ort erzählen dann auch Info-Tafeln die Geschichte von der schönen Genoveva und dem bösen Verrat … Aber lest selbst.

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Durch schändlichen Verrat musste Genoveva mit ihrem Sohn Schmerzensreich viele Jahre voller Entbehrungen in dieser kargen Zuflucht hausen (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Durch schändlichen Verrat musste Genoveva mit ihrem Sohn Schmerzensreich viele Jahre voller Entbehrungen in dieser kargen Zuflucht hausen (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Oberhalb der Höhle führt der Pfad nun ohne großen Höhenunterschied weiter. Aber bevor ich den Kopf des Hochstein halb umrunden, lockt – fast versteckt – auf der Klippe, in der Genoveva mit ihrem Sohn Schmerzensreich Unterschlupf fand, noch eine überraschende Aussicht. Die Klippe ist zwar auch von mächtigen Buchen umgeben, die große Höhen erreichen, aber nach Westen hin lassen sie eine Lücke. Und dort tut sich zu meiner Überraschung ein weiter Blick zum Laacher See auf.

Nach dem fast ohne Höhenunterschied verlaufenden halben Kreisbogen um die Westflanke des Hochsteins (Berg Nr. 1) zweigt ein Pfad Richtung Süden ab. Anfänglich noch durch Wald, später durch das hochstehende Gras mit einem bunten Gemisch wilder Blumen geht es abwärts.

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Eine der Überraschungen der Tour: Wiesen voller bunter Wildblumen (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Eine der Überraschungen der Tour: Wiesen voller bunter Wildblumen (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Eine Wohltat für das Auge

Mehrfach tut sich hier der Blick über die weite Hochfläche der südlichen Vulkaneifel auf – und mit weit meine ich wirklich weit. Unmittelbar vor der L82, die es geradeaus zu queren gilt, gibt es rechts eine weitere geologische Besonderheit zu bewundern: die Sandhöhlen im weichen Tuff des Hochsteins, ein erloschener Vulkankegel, der früher den Namen Kalberg trug.

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Die ganze Tour überrascht immer wieder mit beeindruckenden Panaromen (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Die ganze Tour überrascht immer wieder mit beeindruckenden Panaromen (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Nach Querung der Landstraße geht es nach rechts am Übungsgelände des Motocrossclubs Ettringen vorbei.

Hier steht ein Foto mit dem Titel: Hoppla, kein vergessener Motorradfahrer, nur eine Einladung, das Motocross-Gelände in Etrringen zu besuchen (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Hoppla, kein vergessener Motorradfahrer, nur eine Einladung, das Motocross-Gelände in Etrringen zu besuchen (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Ein Stück weiter biegt der Traumpfad dann links hinunter ins Tal unterhalb des Roderbergs.

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Blick zurück, aber keinesfalls im Zorn (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Blick zurück auf den Hochstein, aber keinesfalls im Zorn (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Aber aus leidvoller Erfahrung weiß ich ja: Auf ein Bergab folgt fast immer ein Bergauf. Und so ist es dann auch. Allerdings hält sich die Steigung hier in Grenzen. Ja, nach einem kurzen Anstieg in den Osthang des Sulzbusch geht es fast ohne Höhenunterschied weiter. Linkerhand lockt zu Beginn eine Hütte, dahinter öffnet sich eine spektakuläre Aussicht über das Nettetal hinüber nach Kürrenberg, das sich allerdings hinter den Bergrücken im Westen versteckt.

Schließe die Augen

Während am Hochstein der Buchenwald dominierte, herrscht hier nun eindeutig Nadelwald vor. Man kann es sogar am Rauschen des Windes in den Baumspitzen unterscheiden. Schließe einmal Deine Augen und versuche, den Unterschied zu hören. Nachdem ich mich losgerissen habe von dem Blick über die grünen Höhen links und rechts des Nettetals mit so illustren Namen wie Silbersand und Simmerwald, geht es im Halbbogen rechts herum um die Kuppe des Sulzbusch – immer im Schatten des Waldes.

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Selbst im Wald unter Nadelbäumen blühen zwischen Farn und Brennesseln solche Blumen (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Selbst im Wald unter Nadelbäumen blühen zwischen Farn und Brennesseln solche Blumen (Foto: Hans-Joachim Schneider)

An der Gemarkung Hasenborn geht es kurz nach links über die freie Hochfläche.

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Nur mal kurz raus aus dem Wald und den Blick mal über die Hochfläche schweifen lassen (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Nur mal kurz raus aus dem Wald und den Blick mal über die Hochfläche schweifen lassen (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Und wieder rein in den Wald

Und schon tauche ich wieder ein in den Wald, hier kurz nach rechts, aber da ich ja noch zwei Berge auf dem Programm habe, heißt es also auch sofort wieder runter vom Weg, der nach rechts weiter bergab führen würde, und rauf auf den Pfad, der gleich mal wieder auf kurze Distanz fast 80 Höhenmeter ansteigt. Es ist allerdings eine Höhe ohne Namen und daher zählt sie auch nicht. Kurz vor dem höchsten Punkt, lotst mich »mein Wanderzeichen« in einem scharfen Bogen nach rechts. Noch ein Stück durch den Wald – fast ohne Höhenunterschied, am Waldrand dann scharf noch links und wenig später ebenso scharf wieder nach rechts und nun geht es, so scheint es mir jedenfalls nach dem vielen Auf und Ab beinahe »ewig« auf gleichbleibender Höhe Richtung Schmitzkopf. Links im Hang der Wald, rechts unter mir – ein wenig noch durch hohe Hecken abgetrennt, so dass ich mich wie in einem grünen Tunnel bewege, Wiesen und Ackerflächen.

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Und immer wieder wunderbare Wolkenbilder (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Und immer wieder wunderbare Wolkenbilder (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Bilder für die Seele

Unterhalb des Schmitzkopfes wartet dann am Treffpunkt meiner Vier-Berge-Traumpfades mit dem Riedener Waldseepfad, ein an traumhaften Ausblicken nicht weniger spannender Traumpfad, eine Ruhebank, die einmal mehr dazu einlädt, das Panorama der Südeifel auf mich wirken zu lassen.

Hier steht ein Foto mit dem Titel: Unterhalb des Schmitzkopfes treffen sich gleich zwei Traumpfade (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Unterhalb des Schmitzkopfes treffen sich gleich zwei Traumpfade (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Nun wartet nur noch der vierte Gipfel auf mich. Aber ihr werdet es schon gemerkt haben. Obendrauf waren wir eigentlich auf keinem der drei Berge bisher. Wir haben nur die Gipfel in gehörigem Respekt aus der Nähe gegrüßt. Und so wird es auch mit unserem vierten Berg sein, dem Gänsehals. Dazu steigen wir erstmal ein Stück ab, biegen dann links in den Wald ein und sind schon wieder mittendrin im majestätischen Buchenwald. Auch auf dem folgenden Wegstück gewinnen wir kaum an Höhe. Nach einem weiten Linksbogen geht es dann leicht bergan, aber auch nur kurze Zeit, dann macht unser Traumpfad einen scharfen Knicks nach rechts Richtung Gipfel des Gänsehals, von dem wir noch mindestens einen halben Kilometer entfernt sind. Näher werden wir ihm auch nicht kommen. Es geht gleich einmal mehr scharf nach rechts, über einen Waldparkplatz, und schon sind wir wieder mitten im Buchenwald.

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Die A-eiche: Nein, kein Schreibfehler, die heißt so – warum wohl (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Die A-eiche: Nein, kein Schreibfehler, die heißt so – warum wohl (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Ein Buchstabier-Baum

Es geht auf und ab durch diesen grünen Dom, hier jetzt mehr auf Wegen als auf Pfaden. Aber Achtung: beinahe übersehe ich das Schild zur A-Eiche. Natürlich ist das kein Schreibfehler, sondern es handelt sich um eine kuriose Wuchsanomalie, die dem Baum seinen Namen bescherte. Zwei einzelne Eichen haben sich in über zwei Meter Höhe entschlossen zusammenzuwachsen. Und tatsächlich ist ab dort nur noch ein Stamm ausgebildet. Es gibt andere ähnliche Verwachsungen, aber bei diesen kann man immer noch beide Stämme einigermaßen unterscheiden, aber die A-Eiche hat oberhalb der Vereinigungsstelle tatsächlich nur noch einen einzigen Stamm.

Weiter geht es durch das lichte Grün. Aber die Überraschungen der Tour sind noch lange nicht ausgereizt. An einer Wegkreuzung mitten im Wald – hier gibt es auch mal wieder etwas Nadelwald – müsste ich eigentlich nach links abbiegen. Aber eine Infotafel erzählt noch von einem ganz besonderen Steinbruch, dessen Geschichte noch gar nicht so genau erkundet ist. Dazu muss ich aber noch ein paar Hundert Meter weiter geradeaus laufen. Dann schlängelt sich der Weg nach links ein Stück bergab, dann noch einmal nach rechts und vor mir öffnet sich die Marxe-Lay. Lay deutet im Rheinischen Schiefergebirge immer auf Steine hin. Entweder handelt es sich um herausstehende Klippen oder um einen Steinbruch oder auch um die Produkte eines Steinbruchs. So heißen in manchen Gegenden des Hunsrücks sogar die Schieferplatten, mit denen die Dächer gedeckt sind, Leye.

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Märchenplatz mitten im Wald: die Marx-Laye (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Märchenplatz mitten im Wald: die Marx-Laye (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Märchenhafter Platz inmitten des Waldes

Die Atmosphäre der Marxe-Lay nimmt mich sofort gefangen. Es ist wie in einem Märchenwald. Da stehe ich in einer engen Schlucht zwischen mehr als haushohen Wänden, mittendrin haben liebevolle Wegeplaner eine Sitzgruppe eingerichtet. Auf der senkrechten Wand dahinter sind oben noch die Mauerreste eines Kranhauses zu erkennen. Das wäre ein Platz zum Bleiben – a place to be, wie es in modernen Reiseführern heißen würde. Zum Glück bin ich alleine hier und genieße die beinahe unwirkliche Atmosphäre.

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Irgendwann muss ich diesen verzauberten Ort aber auch wieder verlassen (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Irgendwann muss ich diesen verzauberten Ort aber auch wieder verlassen (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Es fällt mir schwer mich loszureißen und die drei-, vierhundert Meter zurück zur Wegkreuzung zu laufen. Nun geht es für ein langes Stück im Wald fast schnurgerade bergab. Und es warten tatsächlich noch weitere Überraschungen auf dieser an spektulären Momenten so reichen Tour.

Da gibt es noch eine Brücke über eine Ameisenstraße. Die spannende Information ist aber, dass Ameisen gerne ihre Hügel an Erdspalten bauen und so kann man auch hier feststellen, dass sich Hügel an Hügel reiht und alle zusammen eine lange Kette bilden, Hinweise auf eine geologischen Bruch im Erdreich.

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Die Straße nach Bell – noch nicht das Ende der Überraschungen (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Die Straße nach Bell – noch nicht das Ende der Überraschungen (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Ich erreiche schließlich die Straße nach Bell, gehe parallel zu ihr kurz nach links, dann schwenkt der Traumpfad wieder nach rechts von der Straße weg. Zunächst am Waldrand, durch ein Feuchtgebiet, an einem Wasserhäuschen kurz auf ein Sträßchen, auf diesem nach links und gleich wieder rechts in den Wald.

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Aus den mächtigen Tuffsteinfelsen der Rauhbuur wurden früher Ofensteine gewonnen (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Der Stein des armen Mannes

Und auch auf diesem letzten Stück gibt es noch einiges zu sehen. Da sind zum einen die Layfelsen, alte Steinbrüche, die von Privatleuten ausgebeutet wurden, die sich so ein Zubrot zu ihrem meist kärglichen Auskommen verdienten, und dann noch der Abstecher ins Felsengebiet der Rauhbuur, wo früher Steine für den Ofenbau gewonnen wurden. Nun senkt sich der Weg allmählich ab und – immer noch im Grün des Waldes – erreiche ich wieder das Kellbachtal, wo ich ein paar Stunden vorher morgens aufgebrochen bin.

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