Alle Artikel in: Nordeifel und Hohes Venn

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Mal mehr, mal weniger Sonne, spannend allemal (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Wandern im Winter im Hohen Venn zum Wasserfall des Bayehon-Baches

Wandern im Hohen Venn – im Winter atemberaubend schön Nachdem ich zwischen den Jahren viel gefaulenzt hatte, lockte mich endlich wieder mal das Abenteuer. Und wo gibt es das gratis? Wenn man sich dabei auch noch verläuft, dann wird es richtig spannend. Also auf ins Hohe Venn ins Tal des Bayehon-Wasserfalls. Es war Michael Waschkau von mwhikingtrail.de , der mich auf die Idee gebracht hat, am Neujahrstag ins Hohe Venn zu fahren, um endlich mal wieder ein klein wenig Abenteuer zu erleben. Seine Beschreibung der Tour Nr. 5 des Wanderportals naturaktiverleben.de: »Die Wasser des Venn (I): An Hoegne, Statte und Sâwe« hat mich am Vortag allein schon aufgrund seiner Fotos so für sich eingenommen, dass alle anderen Pläne sofort über den Haufen geschmissen waren. Das Wetter sollte ja Sonne bringen, was es auch teilweise tat. Immerhin, die Temperaturen liegen knapp über null Grad, das gibt mir die Gelegenheit, meine Jack-Wolfskin-Outdoor-Klamotten zum ersten Mal richtig zu testen. Schlecht vorbereitet an den Start Ich hab noch versucht, diese Tour vorzubereiten: Karten angeschaut  – auf Papier und auf Google Maps …

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Nun stelle man sich vor, auch dieser Horizont sei mit Windrädern verstellt (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Mehr Fluch als Segen – Windenergieausbau im Hunsrück lässt jedes Augenmaß vermissen

Den nachfolgenden Artikel habe ich vor fast 20 Jahren geschrieben. Er bezieht sich auf Situation der Windenergie in der Eifel Ende der 1990er-Jahre. Mittlerweile hat man in der Eifel dazugelernt. Nun schickt sich der Hunsrück an, in Sachen Windenergie aufzuholen. Aber die Gier nach kurzfristigem Gewinn lässt im Hunsrück jedes Augenmaß fürs Sinnvolle und Machbare in den Hintergrund treten. Der strukturschwache Hunsrück versucht mit seiner wunderschönen Natur einen touristischen Aufschwung herbeizuführen. Gleichzeitig wird mit gigantischen Windparks genau diese Landschaft verschandelt. Quo vadis, Hunsrück? Windpark Eifel Wer bei einigermaßen klarem Wetter durch die Eifel wandert, kennt das Bild: Auf fast jeder Höhe drehen sich Windräder, fast jede Horizont linie wird durch eines oder mehrere Windräder durchbrochen. Als Industriedenkmäler der neuesten Generation dominieren sie mittlerweile das Blickfeld von fast jedem Aussichtspunkt der Eifel. Politisch korrekt, stehen sie landauf, landab auf den Höhen. Politisch gewollt und mit Steuermitteln gefördert, als Alternative zu Atomkraftwerken, von Rot-Grün und ökologisch orientierten Bewegungen hochgelobt, werden immer mehr von ihnen gebaut. Ganze Windparks – denn heute wird kein Investor mehr ein einzelnes Windrad …

Wirkt ein wenig wie ein Postkartenbild: die Herz-Maria-Kapelle bei Wershofen.

Der Berg der Berge – Unterwegs im Ahrtal zu faszinierenden Ruinen

Aremberg  – mein Sehnsuchtsberg Endlich wieder ein Sonntag, der diesen Namen auch verdient hat. Deshalb heißt es früh aufbrechen in Köln. Das Ziel: zwei Berge, zwei steile Anstiege, dazwischen zwei Täler zum Kilometerfressen, insgesamt 21 km, das ist die heutige Herausforderung. Die Tour beginnt in Wershofen an einem kleinen Wanderparkplatz in der Verlängerung der Kottenborner Straße. Leuchtend blauer Himmel spannt sich über dem Ahrtal. Direkt rechts von uns erhebt sich schon das Ziel unserer Sehnsucht, der Aremberg. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Um genau zu sein, noch 12,5 km. Zunächst geht es erst einmal leicht bergan zur Herz-Maria-Kapelle. Vor dem Sonntagsblau des Himmels wirkt sie ein wenig wie ein Puppenstübchen.  

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Schon von Weitem ist die Tomburg zu sehen. (Foto: H.-J. Schneider)

Fasten und Wandern – ein Selbstversuch

Kann man Wandern gehen, während man fastet? Natürlich geht das, man braucht nur im Web danach zu suchen, es gibt eine ganze Menge Angebote. Aber, da es mir die Woche über körperlich nicht so gut ging, habe ich am Donnerstag beschlossen, die nächsten drei Tage zu fasten. Ich will es also an mir selbst ausprobieren. Nun steht mir seit drei Wochen ständig die Tomburg bei Rheinbach vor meinem inneren Auge. Und am Samstag ist der ideale Tag für diese Tour.