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Der AhrSteig blau bei Aremberg

AhrSteig blau in 2 Etappen: Tag 2

Mein zweiter Tag auf dem AhrSteig blau Ihr erinnert euch? Ich will versuchen, den kompletten AhrSteig blau in zwei Etappen zu bewältigen. Am ersten Tag wanderte ich von Blankenheim bis nach Eichenbach. Heute steht der Rest der Tour an: Von Eichenbach bis Kreuzberg. Das ist noch einmal ein wenig mehr als am Vortag und da war ich abends schon ziemlich erschöpft. Was wird also der neue Tag bringen? Der Tag beginnt mit einem ausgiebigen Frühstück Gestern bin ich erschöpft und müde in Eichenbach untergekommen. Mein Schlaf war tief und fest. Am heutigen Morgen bin ich schon früh auf den Beinen. Frühstück gibt es morgens erst ab 9 Uhr, auf Wunsch aber auch früher. Der Frühstücksraum – es handelt sich um den kleineren der beiden Räume, in denen am Abend vorher gespeist wurde, ist fast leer. Außer mir sind nur zwei junge Männer beim Frühstücken. Wie ich später feststelle, sind es zwei Holländer, die sich an diesem Sonntag noch an den Berg- und Talfahrten des Ahrgebirges mit ihren Fahrrädern abarbeiten wollen. Ich würde nicht mal mehr …

Bürgersteig, Autos, parken, Für Fußgänger ist kein Platz

Lebensgefährliche Eifel

Über die Kunst, in der Eifel als Fußgänger zu überleben. Fußgänger in der Eifel, gibt es die überhaupt? Gib mal bei Wikipedia ein: Fußgänger in der Eifel. Kennt Wikipedia nicht, garantiert. Also gibt es die auch nicht. Der Eifeler kennt keine Fußgänger Nun bin ich aber vor einiger Zeit hier in die Eifel gezogen. Und da ich kein Auto habe, bin ich viel zu Fuß unterwegs. Das ist nicht einfach. Weil der Eifeler keine Fußgänger kennt. Ja, es scheint sogar so, dass der hiesige Menschenschlag kurz nach der Pubertät eine kollekive Mutation erlebt. Kurz vor seinem achtzehnten Geburtstag wachsen im da, wo die Beine sind, plötzlich vier Räder. Ab diesem Zeitpunkt sieht man ihn also nur noch auf vier Rädern unterwegs. Zigaretten holen? Nur auf vier Rädern! Zum nächsten Briefkasten? Auf keinen Fall zu Fuß. Nun ist das mit den Rädern statt Beinen so ne Sache. Das muss ja auch erstmal geübt werden. Klappt halt nicht direkt. Vor allem nachts nicht. Deshalb findet sich so mancher Eifeler plötzlich im Straßengraben wieder. Passiert ständig. Vor ein …

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Wrightsock goes Megamarsch

Von einem der auszog, das Fürchten zu lernen.

Ganz ehrlich: Die 100 km, die in 24 Stunden zu laufen sind, nötigen mir schon Respekt ab. Respekt für alle, die sich auf diese Challenge einlassen. Respekt vor der Strecke, Respekt vor der Leistungsfähigkeit des Menschen getrieben vom Willen, diese Herausforderung zu schaffen. Respekt vor jedem, der sich eingesteht, dass es genug ist, sei es nach 80, nach 60 oder nach 40 Kilometern.

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Alles Masochisten!?

Warum tun sich Menschen sowas an? Wer läuft freiwillig 100 Kilometer in 24 Stunden durch, ohne einmal zu schlafen?
Sandra B. ist einer dieser Menschen. Auf meine Frage nach dem »Warum?« schreibt sie: Ich wollte einfach an meine Grenzen gehen, bzw. gucken wann meine Grenze erreicht ist … Aber da geht noch was …!!! Ich brauch’ immer Herausforderungen …!!!!

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Panoramen vom Steinerberg, eines faszinierender als das andere (Foto: Norbert Schneider)

Wandern im Ahrtal – aber richtig

Wandern im Ahrtal und im Ahrgebirge Das Ahrtal ist zu jeder Jahreszeit ein faszinierendes Wanderziel. Diese Vielfalt an wildromantischen Landschaftsformen aus schmalen Klippen, lichten Eichenwäldern, grünen Flussauen und steilen Weinbergslagen auf engstem Raum, das gibt es kein zweites Mal. Dazu dieser unvergleichliche Reichtum an sinnlichen Eindrücken, das findet sich so in keinem anderen deutschen Mittelgebirge. Besonders schön ist es im Frühjahr, wenn die Natur mit üppigem Grün nicht geizt. Ein ganz besonderes Wandererlebnis verspricht aber auch die Herbstmonate September und Oktober, wenn Wein- und Baumlaub sich färben und die Weinberge in feurigen Farben erstrahlen. Neben dem AhrSteig als Prädikatswanderweg und dem Rotweinwanderweg, der einer der ältesten und renommiertesten deutschen Themenwanderwege ist, hat das Ahrtal noch eine Vielzahl anderer Rund- und Streckentouren zu bieten. Am Ende dieses Artikels findest Du eine kleine Literaturübersicht mit den schönsten Wanderführern für das Ahrtal. Nach Regenfällen ist zumindest auf Teilen des AhrSteigs Vorsicht geboten. Dies gilt vor allem im Herbst, wenn das herabfallende Laub auf nassem Boden landet und auf den schmalen und steilen Bergpfaden Rutschgefahr heraufbeschwört. Das Ahrtal ist nicht nur …

Oberhof am Rennsteig. Weit schweift der Blick über die mit endliosen Nadelwäldern bedeckten Kuppen des Thüringer Waldes (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Wanderblogger am Rennsteig

Heute werde ich ihn zum ersten Mal selbst erleben – Deutschlands ältesten und bekanntesten Fernwanderweg: den Rennsteig.
ich bin schon ganz neugierig. ich habe viel von ihm gehört, auch selbst schon einen Wanderfüher über den Rennsteig bearbeitet. Aber wie wird es sein, ihn selbst zu wandern? Aber zunächst einmal gilt es, die Nacht rumzubringen

Hier steht ein Foto mit dem Titel: Es sollte dauern, bis ich an denen vorbei war (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Vorbereitungstipps für den Megamarsch oder …

Die beste Vorbereitung auf eine 24-Stunden-Wanderung
Du willst an einem Mammutmarsch, einem Megamarsch, einer 24-Std.-Wanderung, an einem Wandermarathon oder einer anderen Langstrecken-Wanderung teilnehmen? Und jetzt fragst Du Dich, wie Mensch sich am besten in Form bringt, um auch die Langstrecken zu bewältigen!?

Passend zum Blog: Meine Outdoorsandalen nach einer Schlammschlacht (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Zeigt her eure Füße

Heißt eigentlich: Zeigt her eure (Outdoor-)Schuhe Zeigt her eure Füße!? Hat da jemand echt Interesse, mit welchen Schuhen ich rausgehe, wenn ich rausgeh? Also zum Wandern mein ich. Und dieser jemand nennt sich auch noch matschbar, also seinen Blog. Matsch? Da bin ich ganz vorn mit dabei. Mit Matsche habe ich es nämlich auch. Gleich hier der erste Beweis: Outdoor- oder Straßenschuh? Beides! Nun aber mal ernst. Brauche ich Profi-Wanderschuhe? Meine Antwort lautet: Jein. Ich bin in den letzten Jahren schon viele Kilometer mit Straßenschuhen gewandert. Bin damit bei meiner ersten 24-Stunden Wanderung in Bernkastel-Kues im Jahr 2015 sogar 62 Kilometer am Stück gelaufen. Die Schuhe trage ich heute noch. Wäre mal interessant zu wissen, wieviel Kilometer die schon auf dem Buckel haben. Tausend oder mehr. Wenn ich die Kilometer dazurechne, die ich in der Stadt oder auf normalen Wegen damit zurückgelegt habe, sind es bestimmt noch mehr. Beim Bloggerwandern im Westerwald (Westerwald-Wandermarathon) im letzten Jahr bin ich sogar den ganzen Tag durch nasse Wiesen und über feuchte Waldwege damit gelaufen. Teilweise hatte ich dabei …

Das Licht ist das, was die Seele sucht (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Einfach gehen – Wege für die Seele

Wandern – erfrischend für die Seele Gibt es ein Wandern abseits der Steige, jenseits von Traumschleifen, Traumpfaden, Mittelalterpfaden und allem, was findige Touristiker uns verkaufen wollen? Ich bin als Kind in einem kleinen Dorf im Hunsrück aufgewachsen. Wir waren einfach draußen. Wir verschwanden nach der Schule in den Wiesen, in den Feldern, in den Büschen, im Wald. Cowboy und Indiander spielen, Hütten bauen, in den Felsen an der Wildenburg klettern, so sah unsere Kindheit aus. Sonntags mussten wir dann doch ab und an mit unseren Eltern spazieren gehen, ungern, wer kennt das nicht. Aber von Zeit zu Zeit es darunter sogar recht spannende Ausflüge. So zum Beispiel, wenn es im Herbst in den nächtlich-dunklen Wald ging, ganz leise, ohne Taschenlampe, um die Hirschbrunft zu belauschen. Und heute: Heute wandere ich über Steige, über Premiumwanderwege, über Traumschleifen, Traumpfade  und alles, was sich Touristiker und Marketingexperten noch so ausdenken, um aktive Menschen in ihre Region zu locken. Ich kenne viele dieser Premiumwege, kenne den einen oder anderen sogar sehr gut. Aber gerne suche ich mir immer noch meine Wege selbst, scheue sie dabei nicht, …