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Das kleine Glück

Hier steht ein Foto mit dem Titel: Das kleine Glück – Morgenstimmung am Kalscheurer Weiher (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Wandern – das kleine Glück im Alltag

Wandern spricht mich als ganzen Menschen an.

Es ist mehr als nur körperliche Betätigung. Beim Wandern komme ich als Mensch wieder zu mir, finde Ruhe und Gelassenheit. Eingebunden in die Natur finde ich wieder zu seinem eigenen Rhythmus. Am einfachen Naturerlebnis gesundet die Seele und befreit sich vom Alltagsstress.

Wandern ist Aktivurlaub, ist Freude an der Bewegung, ist Erleben der eigenen körperlichen Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit. Wandern ist aber auch Meditation, ist Einkehr. Der wandernde Mensch findet zurück zur Freude an den einfachen Dingen: ein Sonnenuntergang, eine blühende Bergwiese, ein murmelnder Bach, der Wind in den Zweigen, ein erklommener Gipfel.

Die einfachen Dinge genießen

Und auch die körperlichen Bedürfnisse reduzieren sich wieder: auf einen Schluck frisches Wasser, einen herzhaften Apfel, ein Stück Käse auf der Hand, ein Stück knuspriges Brot; all dies verheißt kleine Glücksgefühle, wie der hektische Büroalltag sie nicht mehr kennt.

Das Glück finden bei Sonnenaufgang

Morgens früh noch vor 5 Uhr im Kölner Grüngürtel am Kalscheurer Weiher. Ich sitze am Rande eines Wäldchens, träume dem Sonnenaufgang entgegen, fühle mich sehr aufgehoben in der Ruhe, die die Natur hier ausstrahlt. Dann auf den Rückweg zum Parkplatz streift mich ein sanfter Wind. Das Gras ist noch nicht gemäht, es steht etwa einen halben Meter hoch und wiegt sich leicht im Wind. Da es am Vortag sehr heiß gewesen ist, ist der Wind angenehm warm.

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Leise streicht der Wind durchs Gras (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Leise streicht der Wind durchs Gras (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Hier steht ein Foto mit dem Titel: Das kleine Glück – Morgenstimmung am Kalscheurer Weiher (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Das kleine Glück – Morgenstimmung am Kalscheurer Weiher (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Als ich über das sanft hin- und herwogende Gras schaue und den lauwarmen Wind auf meiner Haut spüre, weiß ich plötzlich: So fühlt sich Urlaub für mich an. In diesem Moment spüre ich tiefen Frieden in mir. Für einen Augenblick steht die Welt still und ich bin vollkommen bedürfnislos. Ich bin wunschlos glücklich. Ich bin einfach.

5 Kommentare

  1. JuttaW sagt

    Da möchte ich direkt wieder loswanden #hachz. Du hast meine Gefühle beim Wandern wunderbar eingefangen.

    • Liebe Jutta, das freut mich, dass mein Text Dich berührt. Wenn ich solche Rückmeldungen bekomme, weiß ich, dass ich es irgendwie richtig mache. Sicher nicht immer, aber hoffentlich immer öfter. Schöne Grüße, Joachim

  2. Pingback: Spablogger um die Wellnesswelt WellSpa-Portal

  3. Ich liebe Meditationen und so wie du es beschreibst, spüre ich den Wind, sehe die Halme sich im Wind wiegen und höre die Stille 🙂

    Super schön!

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